Artist: Andreas Dombert Released: December 16. 2019 Album: Live At Jazztone Genre: Modern Guitar Jazz

Noch immer wirkt seine couragierte minimalistische Solo-Studie “Guitar” vom Sommer 2018 nach, da kommt, drei Jahre nach seinem Album “35”, der Regensburger Gitarrist Andreas Dombert erneut mit einer Rarität: einem Trio-Album der ausgesprochen feinen Art.

Noch immer wirkt seine couragierte minimalistische Solo-Studie “Guitar” vom Sommer 2018 nach, da kommt, drei Jahre nach seinem Album “35”, der Regensburger Gitarrist Andreas Dombert erneut mit einer Rarität: einem Trio-Album der ausgesprochen feinen Art.

Dombert-Connaisseurs werden mit Interesse registrieren, dass und wie die Stücke “Maladets”, das triolensatte, sich harmonisch öffnende “Three Drops”, die von Maddren quasi im Hintergrund geadelte Fortsetzung “Seven Drops” und das für Domberts reduktive Methode beispielhafte “Evolving” die Minimalismen des 2018er “Guitar”-Soloalbums auf exzellente Trio-Weise fortführen.

Andererseits probt “Cuddly Bear” nach kurzer, irritierender Intro die behutsame Öffnung in gitarristisch freiere Gefilde. Die von Lang und Maddren unschlagbar eröffneten balladesken „Autumn Vibes“ werden zum großen Singleline-Chaser, und “Hmb 13” demonstriert als harmonisch raffinierte Solo-Studie, was das Verändern nur einzelner Töne an harmonischer Kraft bedeuten kann.

Und in “Farewell And Tears” findet sich der Gitarrist/Komponist in seiner bislang vielleicht emotional geöffnetsten Spiel-Situation, zart, fragil, beinah defensiv. Der Bass nimmt das auf und potenziert so die starke Atmosphäre, wie sie nur Meister zu schaffen verstehen. Und Maddren ist hier vor allem eines: der äußerst geschmackvoll handelnde, dezente Zuhörer.

Alexander Schmitz (“Jazzgitarristen”)

 

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